Fireblade61
Polituren und Drecklöser gibt's dutzendfach.

Ist die Optik erstmal ruiniert, putzt's sich völlig ungeniert. Nun, wer das ganze Jahr über mit dem Mopped unterwegs ist, weiß was gemeint ist. Die Rede ist vom geschundenen Bike, das selbst bei fiesem Niesel und eisigen Temperaturen nicht im warmen Stall stehen bleibt. Schöne Wintertage hin, nettes Treffchen her: Salz und Feuchtigkeit setzen im tagtäglichen Einsatz selbst dem edelsten Stahl zu.
Es dauert nicht lang und der einst glänzende Schimmer ach so hochwertiger Edelstahl-Auspuffanlagen scheint sichtliche Probleme mit sich und vor allem den Umwelteinflüssen zu bekommen. Derartigem Dauerstress bekam auch unsere Test-Dogge zu spüren. Richtig bemitleidenswert war der optische Eindruck der Auspuffanlage. Ja, das gute Stück konnte einem regelrecht Leid tun. So schlimm, dass wir uns ernsthaft fragen mussten, ob all der Lohn des zu erwartenden Schweißes am Ende nicht zugunsten einer Zubehöranlage ausfallen könnte. Nicht, dass wir etwas dagegen gehabt hätten .... aber irgendeiner muss am Ende immer löhnen.
Teer-Partikel, mal groß mal klein, und winzige, festgebackene Projektile, dessen Herkunft selbst mit bestem Willen nicht mehr nachvollzogen werden kann, schlierige bis unansehnliche Bereiche, kurzum: die Edelstahl-Auspuffanlage sah jämmerlich bis fürcherlich aus. Armes Ding. Und das nach nur einem Jahr.
Wir probierten den Intensivreiniger OptiGlanz (Preis: 11,95 Euro). Nach einer Grundreinigung des Motorrades wurden die relevanten Teile mit einem sattsamen Überzug überzogen. Wichtig: Alles was nicht aus Edelstahl besteht sollte vorsichtshalber mit einem Tuch abgedeckt werden, weil der Erfolg von OptiGlanz auf einer chemischen Basis aufbaut und einigermaßen aggressiv auf Haut und alles andere reagiert. Hinweis: Nicht geeignet ist OptiGlanz für Chrom, Aluminium und brünierte Flächen.

Selbst marode anmutende Edelstahl-Oberflächen lassen sich mit OptiGlanz wieder auf Hochglanz bringen
Ein Mal Rot-Weiss für Biker, bitte
Zwischen einer und fünf Minuten gibt der Hersteller als Einwirkzeit an. Wie immer sollte vom Schönwetterputz bei grellem Sonnenlicht abgesehen werden. Sonst verfliegt eh die Hälfte. Nach dem Aufsprühen macht sich sogleich ein leicht brennender Geruch von verdünnter Schwefelsäure breit - so, wie man ihn auch von frisch befüllten (oder auch ausgelaufenen ...) Batterien her kennt. Und es brennt ebenso hartnäckig auf der Haut. In dem Fall lindert eine Dusche aus dem nebenliegenden Wasserschlauch das ätzende Zwicken. Währenddessen bildet sich auf der behandelten Edelstahl-Oberfläche ein leicht matter Belag. Es beginnt zu wirken ...
Weiter geht's mit dem Entfernen der nervigen Störenfriede durch kräftiges Polieren. Wobei 'Polieren' keinesfalls falsch verstanden werden sollte. Fakt: Was durch das Reiben mittels fusselfreiem Tuch nicht weggeht, schafft der Fingernagel im Handumdrehen. Der Hersteller empfiehlt eine Wasserdusche auch für die behandelten Teile.
Binnen 10 Minuten sieht die komplette Auspuffanlage wieder aus wie neu. Gold-Gelbe-Färbungen wandeln sich im Fall der Bulldog vollständig zu einem edlen, wahrlich makellosen Silber.

Wer der Edelstahl-Pflege die Krone aufsetzen möchte, dem sei die abschließende Politur mit 'Edelstahl & Chrom' von Rot-Weiss empfohlen
Bloß so richtig blank und strahlend wirkt das alles noch nicht. Darum empfiehlt sich eine nachträgliche Politur nach gutbürgerlicher Art. In diesem Fall probierten wir die Edelstahl & Chrom-Politur von Rot-Weiss. Die leicht grün schimmernde Masse lässt sich geschmeidig auftragen und verteilen. Nach rund fünf Minuten erfolgt schließlich die gewissenhafte Politur. Und siehe da, alles sieht aus wie frisch aus dem Laden. (uh)

Ist die Optik erstmal ruiniert, putzt's sich völlig ungeniert. Nun, wer das ganze Jahr über mit dem Mopped unterwegs ist, weiß was gemeint ist. Die Rede ist vom geschundenen Bike, das selbst bei fiesem Niesel und eisigen Temperaturen nicht im warmen Stall stehen bleibt. Schöne Wintertage hin, nettes Treffchen her: Salz und Feuchtigkeit setzen im tagtäglichen Einsatz selbst dem edelsten Stahl zu.
Es dauert nicht lang und der einst glänzende Schimmer ach so hochwertiger Edelstahl-Auspuffanlagen scheint sichtliche Probleme mit sich und vor allem den Umwelteinflüssen zu bekommen. Derartigem Dauerstress bekam auch unsere Test-Dogge zu spüren. Richtig bemitleidenswert war der optische Eindruck der Auspuffanlage. Ja, das gute Stück konnte einem regelrecht Leid tun. So schlimm, dass wir uns ernsthaft fragen mussten, ob all der Lohn des zu erwartenden Schweißes am Ende nicht zugunsten einer Zubehöranlage ausfallen könnte. Nicht, dass wir etwas dagegen gehabt hätten .... aber irgendeiner muss am Ende immer löhnen.
Teer-Partikel, mal groß mal klein, und winzige, festgebackene Projektile, dessen Herkunft selbst mit bestem Willen nicht mehr nachvollzogen werden kann, schlierige bis unansehnliche Bereiche, kurzum: die Edelstahl-Auspuffanlage sah jämmerlich bis fürcherlich aus. Armes Ding. Und das nach nur einem Jahr.
Wir probierten den Intensivreiniger OptiGlanz (Preis: 11,95 Euro). Nach einer Grundreinigung des Motorrades wurden die relevanten Teile mit einem sattsamen Überzug überzogen. Wichtig: Alles was nicht aus Edelstahl besteht sollte vorsichtshalber mit einem Tuch abgedeckt werden, weil der Erfolg von OptiGlanz auf einer chemischen Basis aufbaut und einigermaßen aggressiv auf Haut und alles andere reagiert. Hinweis: Nicht geeignet ist OptiGlanz für Chrom, Aluminium und brünierte Flächen.

Selbst marode anmutende Edelstahl-Oberflächen lassen sich mit OptiGlanz wieder auf Hochglanz bringen
Ein Mal Rot-Weiss für Biker, bitte
Zwischen einer und fünf Minuten gibt der Hersteller als Einwirkzeit an. Wie immer sollte vom Schönwetterputz bei grellem Sonnenlicht abgesehen werden. Sonst verfliegt eh die Hälfte. Nach dem Aufsprühen macht sich sogleich ein leicht brennender Geruch von verdünnter Schwefelsäure breit - so, wie man ihn auch von frisch befüllten (oder auch ausgelaufenen ...) Batterien her kennt. Und es brennt ebenso hartnäckig auf der Haut. In dem Fall lindert eine Dusche aus dem nebenliegenden Wasserschlauch das ätzende Zwicken. Währenddessen bildet sich auf der behandelten Edelstahl-Oberfläche ein leicht matter Belag. Es beginnt zu wirken ...
Weiter geht's mit dem Entfernen der nervigen Störenfriede durch kräftiges Polieren. Wobei 'Polieren' keinesfalls falsch verstanden werden sollte. Fakt: Was durch das Reiben mittels fusselfreiem Tuch nicht weggeht, schafft der Fingernagel im Handumdrehen. Der Hersteller empfiehlt eine Wasserdusche auch für die behandelten Teile.
Binnen 10 Minuten sieht die komplette Auspuffanlage wieder aus wie neu. Gold-Gelbe-Färbungen wandeln sich im Fall der Bulldog vollständig zu einem edlen, wahrlich makellosen Silber.

Wer der Edelstahl-Pflege die Krone aufsetzen möchte, dem sei die abschließende Politur mit 'Edelstahl & Chrom' von Rot-Weiss empfohlen
Bloß so richtig blank und strahlend wirkt das alles noch nicht. Darum empfiehlt sich eine nachträgliche Politur nach gutbürgerlicher Art. In diesem Fall probierten wir die Edelstahl & Chrom-Politur von Rot-Weiss. Die leicht grün schimmernde Masse lässt sich geschmeidig auftragen und verteilen. Nach rund fünf Minuten erfolgt schließlich die gewissenhafte Politur. Und siehe da, alles sieht aus wie frisch aus dem Laden. (uh)